Warum diesen Film zeigen?

Nach dem überraschenden Erfolg unserer letzten beiden Filme, ist bei diesem das Vorab-Interesse ungleich höher, unser Mailpostfach quillt über, nachdem Gesten im ausverkauften FLK Friedrichshain, und davor im ausverkauften Zeise Hamburg Open Air+ Zeise 1, viele dutzend Menschen kein Ticket mehr bekamen. Mit dem ausverkauften Hofkino Berlin und der ausverkauften Passage Leipzig kommen wir bereits jetzt vor Kinostart auf fast 3000 Zuschauer:innen, und laufend kommen Anfragen von Gruppen und Einzelpersonen aus ganz Deutschland.

Das Bedürfnis der Zuschauer:innen nach genau diesem Film wird im September am höchsten sein, da die Frustration über die zu erwartenden AFD Erfolge, auf den hier bewusst gesetzten Kinostart trifft und eine große Chance bietet. Ein Vorteil, den wir zu anderen Produktionsfirmen haben ist, dass wir über eine starke über 17Jahre aufgebaute Online-Reichweite verfügen. Was die bereits jetzt erreichten Trailer-Aufrufe von über 200K erklärt und das ohne Werbung geschaltet zu haben (Alle Plattformen kumuliert). 





Dokumentarfilm: "ANTIFA -
Schulter an Schulter, wo der Staat versagte"

Trailer: https://youtu.be/Q2jqqymfapI
Vorabsichtung: https://vimeo.com/995763671 (passwort: 161film)
Kinostart: 02.09.2024

Presseheft: https://docs.google.com/presentation/d/1if0xQEVB1TeLwVU0iNJCWRvD60uoGhZW
Pressebilder:  https://drive.google.com/drive/u/1/folders/1s67eSZDWsbc_EK0RlUEvL09be1Ll2OKB

Titel: ANTIFA - Schulter an Schulter, wo der Staat versagte –
93 Minuten, 4k, Cinemascope, 25p, D, 2024
Website: http://www.antifa-film.de


Logline: Zum ersten Mal sprechen fünf Antifa-Aktivist:innen ausführlich über die Hintergründe und Praktiken einer ungewöhnlich professionellen Bewegung, die der aufblühenden Neonaziszene im wiedervereinigten Deutschland nach 1989 entgegentrat.

Synopsis: Eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung entsteht in den 90er und 00er Jahren, auch als Konsequenz aus den rassistischen Pogromen, die das wiedervereinte Deutschland nach `89 überrollten. Kaum eine politische Bewegung der Neuzeit arbeitete derart professionell auf so vielen Feldern wie die Antifa - von militanten Aktionen über Aufklärungskampagnen bis hin zu investigativen Recherchen.
Fünf Aktivist:innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kino-Dokumentarfilm. Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten frei, die den Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.
Main Credits: Eine leftvision Produktion. Ein Film von Marco Heinig und Steffen Maurer, Buch: Marco Heinig, Kamera: Steffen Maurer, Arne Büttner, Roman Rohr Montage: Marco Heinig, Luise Burchard Sounddesign: Lukas Wustmann Verleih: leftvision

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Seit 17 Jahren produzieren wir Berichte, Reportagen und Dokus unsere Onlinereichweite für Kinodokumentarfilme erreichte in den letzte beiden Fällen sechsstellige Zahlen (VoD u. Netflix) und im Kino und Veranstaltungsbereich, überschritt sie jedes Mal die FFA Fördergrenze von 25k Zuschauer, was bei Dokumentarfilmen im Allgemeinen und politischen Dokumentarfilm im Besonderen nur sehr selten vorkommt. Wir gehen erneut von einer guten Resonanz aus, da sich schon jetzt ein ungewöhnlich hohes Interesse abzeichnet.


leftvision e.V.
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Hintergrund:

Der Dokumentarfilm unternimmt einen historischen Streifzug durch die Höhepunkte der Antifa-Bewegung, die eine unterschätzte Rolle im Deutschland der 1990er und 2000er Jahre spielte. Der Fokus liegt dabei nicht auf Einzelereignissen, sondern auf den verschiedenen Praktiken und Methoden, die von Aktivisten:innen verwendet wurden.

Von Straßenkämpfen, über investigative Recherchen und Aufklärungskampagnen bis hin zu den Herausforderungen der Provinz, die von Selbstverteidigung und dem Schutz anderer geprägt ist, dokumentiert der Film durch Archivmaterial, Fotos und szenische Alltagsbilder die Geschichte einer Bewegung in bisher nie gezeigtem Umfang und erweckt sie so zum Leben. ANTIFA ist kein bloßer Rückblick, sondern eine inspirierende Aufforderung zur kritischen Reflexion über die Kraft des Widerstands gegen den aufkeimenden Neofaschismus.

Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Bewegung, ihre andauernde Relevanz und die enormen Herausforderungen der Gegenwart im Jahr 2024, in der erstmals eine rechtsextreme Partei Chancen auf Regierungsverantwortung in Deutschland erhält.

Interviewt werden:

    Nina: Aktiv in Rendsburg und Schleswig-Holstein von 1987 bis 1995 und ist seit 1995 in Hamburg in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Bündnissen tätig. Ihr Spezialgebiet ist die Infrastruktur.

    Kessy: Seit 1990 aktiv in Berlin-Kreuzberg, von 1998 bis 2011 im Antifa-Presse-Archiv Berlin mit dem Schwerpunkt Recherche und Informationsaufbereitung. Bis heute aktiv in der antifaschistischen und queer-feministischen (Jugend)Bildungsarbeit.

    Torsten: Seit 1989 aktiv in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, baute dort lokale Antifa-Gruppen auf und ist heute als Anwalt tätig. Er steht stellvertretend für die vielen kleinen Gruppen, die außerhalb der Großstadt der erstarkenden Neonaziszene entgegentraten.

    Navid: Seit Ende der 1980er Jahre aktiv in Göttingen in einer der größten Gruppen der Bewegung. Er konzentrierte sich auf politische Kampagnen und bundesweite Vernetzung, aber auch auf den Bereich Kampfsport und Selbstverteidigung.

    Laura (nachgestellt): aktiv in Ostberlin und Brandenburg seit über 30 Jahren in verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Netzwerken. Aus einer jüdischen Familie kommend, ihr Großvater war im aktiven Widerstand gegen den NS, hat sie ihr Leben diesem Kampf gewidmet.